Tools für Bands · Code Chaos Audio

Hoarfell: Drums, Bass und ein Chor-Pad für Demos und Vorproduktion

Hoarfell ist ein VST3-Instrument mit drei Engines: ein Drumkit auf der General-MIDI-Belegung, das bei Blastbeats mithält, ein modellierter E-Bass und eine Sektion mit Chor, Orgel, Streichern, Glocke und Keys samt langer Halle. Wie das Schwester-Plugin Frostfret ist es modelliert, ohne Samples, und stammt von Tim Borchert, der bei Polished mastert. Es ist der schnellste Weg, aus einem Riff und einer Drum-MIDI-Datei einen Song zu machen, den die ganze Band hören kann.

17 € · Windows 10/11 · macOS Apple Silicon · VST3-Instrument + Standalone
Entwickelt von Tim Borchert unter dem Label Code Chaos Audio · Verkauf über Gumroad · Stand: Oktober 2026

Hoarfell-Pluginfenster mit dem Preset Studio Kit: Drumkit-Regler für Tune, Decay, Kick Click, Snare Snap, Velocity Layers, Round Robin, Lo-Fi, Cymbals und Room, die General-MIDI-Belegung, Ausgangssektion und Klaviatur
Hoarfell auf der Drum-Engine mit dem Preset Studio Kit. Das Mapping-Feld listet die General-MIDI-Noten.

Reinhören: Hoarfell

Hoarfell allein: Intro mit Chor und Glocke, ein Groove im mittleren Tempo, dann ein Blast, 150 BPM, E-Phrygisch (29 s)

  1. Intro: Choir Ah - Frozen Hall und Cold Bell, am Ende ein Tom-Anstieg
  2. Groove: Studio Kit, Bass Finger Amp, Winter Strings Pad
  3. Blast: Raw Blast Kit, Bass Tremolo Gallop, Choir Oh - Monastery

Voller Black-Metal-Mix: Drums, Bass und Chor aus Hoarfell mit gedoppelten Frostfret-Gitarren, 180 BPM (37 s)

  1. Intro: Tremolo-Gitarre auf E mit Chor, Snare-Aufbau
  2. Riff A über einem Blast (Raw Blast Kit)
  3. Halftime mit abgedämpftem Galopp
  4. Riff B, eine Oktave höher, über einem Blast
  5. Outro: ein ausklingender Akkord

Vom Plugin-Code aus MIDI gerendert, keine externen Effekte. Im vollen Mix stammen die Gitarren aus Frostfret mit dessen eingebautem Amp, und der Chor liegt leise als Pad hinter den Gitarren.

Drums für Demos und Vorproduktion

Hoarfell liest die General-MIDI-Drum-Belegung: Kick auf 36, Snare auf 38, Hi-Hats auf 42, 44 und 46, Toms, zwei Crashes, zwei Rides, Glocke und China. Ein Groove, in einer beliebigen DAW programmiert, auf einem E-Drum eingespielt oder aus den 30 MIDI-Grooves des Black Metal Drum Kit, spielt sofort.

  • Eine Engine pro Instanz. Drums, Bass und Atmosphäre bekommen je eine eigene Spur. So bleibt das Demo mischbar, und du hast saubere Stems, falls du Stems zum Mastering schicken willst.
  • Close-Mics, Overheads und Raum pro Kit, jede Trommel mit eigenem Platz im Overhead-Paar. Sechs Kits vom Studio bis zum Lo-Fi-Probenmitschnitt.
  • Die Tempo-Map behalten. Wenn später echte Drums aufgenommen werden, spielt der Drummer zu demselben Tempo und Arrangement, mit dem die Band geprobt hat.

Hoarfell ist für Songwriting, Demos und Vorproduktion gebaut. Für ein Release sind aufgenommene Drums oder eine eigene Drum-Produktion meist die bessere Wahl, und so ist das Plugin gedacht: als Drummer, der immer Zeit hat, solange die Songs entstehen.

Gebaut für Blastbeats

Bei schnellen Sechzehnteln fangen viele Drum-Plugins an zu klicken oder zu verschmieren. In Hoarfell blendet eine erneut angeschlagene Trommel ihren vorherigen Schlag über 3 ms aus, deshalb bleiben Sechzehntel bei 250 BPM in den automatischen Tests klickfrei. Round Robin variiert jeden Schlag, und die Velocity ändert Kontaktzeit und Helligkeit, damit ein Blast nicht wie dasselbe Sample klingt, das 16-mal pro Takt abgefeuert wird.

Eine Sache gehört in den Mix, nicht in den Master: Der Regler Cymbals stellt Crashes, Rides, China und Glocke gegen Kick, Snare, Toms und Hi-Hats ein. Ein Becken-Teppich, der die Gitarren zudeckt, gehört zu den häufigsten Befunden in Black-Metal-Premastern, und Mastering-EQ kann die Becken nicht absenken, ohne alles andere mit abzudunkeln.

Der Chor gehört hinter den Mix

Die Atmosphären-Engine hat einen modellierten Chor mit bis zu acht Stimmen pro Note, jede mit eigener Stimme, Tonhöhe, Vibrato und eigenem Einsatz. Er singt nur Vokale (Ah, Oh, Uh), keine Worte. Auf gehaltenen Akkorden kommen Ah und Oh einem aufgenommenen Chor nahe, der tiefe Uh-Drone weniger. Setz ihn als Pad hinter Gitarren und Drums ein, nicht als Lead-Chor.

Lange Pads und Hallräume füllen jede Lücke im Mix, und ein Limiter im Mastering hebt leise Anteile an. Wenn der Chor im Rohmix schon präsent klingt, klingt er nach dem Mastering lauter. Lass ihn etwas leiser, als es sich richtig anfühlt, wie im vollen Mix oben, und prüf den Song in Mono: Unter 160 Hz bleibt der Ausgang von Hoarfell mono, damit sich das Low End nicht auslöschen kann. Dazu gibt es Zugriegelorgel, Streicher-Pad, kalte Glocke, Celesta und Lo-Fi-Keys.

Auf einen Blick

DetailHoarfell
Preis17 € auf Gumroad, Gratis-Demo verfügbar
FormatVST3-Instrument + Standalone, eine Engine (Drums, Bass oder Atmos / Keys) pro Instanz
WindowsWindows 10/11: VST3 + Standalone
macOSNur Apple Silicon (arm64), kein Intel-Build. VST3 + Standalone, nicht signiert und nicht notarisiert: macOS blockiert das Plugin zuerst, freigeben unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit.
AU / Logic ProKeine AU-Version, Logic Pro wird daher nicht unterstützt.
KopierschutzKein Lizenzserver, kein Login, keine Online-Prüfung.
DrumsGeneral-MIDI-Belegung: Kick, zwei Snares, Rim, sechs Toms, geschlossene / Pedal- / offene Hi-Hat mit Choke, zwei Crashes, zwei Rides, Glocke, China
Kits und Mikrofone6 Kits vom Studio bis zum Lo-Fi-Probenraum; Close-Mics, Overhead-Paar, Raum, Lo-Fi-Regler
Blast-TempoSechzehntel bei 250 BPM in den automatischen Tests klickfrei
BassModellierter E-Bass, Finger, Plektrum oder leichter Slap, Tremolo-Picking synchron zum Host, Amp-DSP von Gravesaw mit drei Bass-Cabs, oder DI
Atmos / KeysChor (Ah, Oh, Uh, bis zu 8 Stimmen pro Note, nur Vokale), Zugriegelorgel, Streicher-Pad, kalte Glocke, Celesta, Lo-Fi-Keys, lange Halle
KlangquelleModelliert, keine Samples. Die Drum-Schläge sind nach gemittelten Messungen echter Trommeln geformt; es ist keine Aufnahme gespeichert.
Presets20: 6 Drumkits, 6 Bass, 8 Atmos
Latenz61 Samples (1,4 ms bei 44,1 kHz), wird an die DAW gemeldet
TestsAutomatische Prüfungen für jedes Preset bei 44,1, 48 und 96 kHz, inklusive Blast bei 250 BPM und Monoprüfung. Noch nicht in jeder DAW ausprobiert.
DemoDie Gratis-Demo ist das komplette Plugin; sie spielt alle 45 Sekunden einen kurzen Rauschstoß.

Bestellung, Bezahlung und eventuell anfallende Steuern laufen komplett über Gumroad. Polished verlinkt nur dorthin.

Tool, Mix oder Master?

Hoarfell gibt einem Demo an einem Abend Drums, Bass und Atmosphäre. Wenn das Album aufgenommen und gemischt ist, entscheidet der Master, wie es auf Earbuds, im Auto und nach der Lautheitsnormalisierung der Streamingdienste besteht. Bei Polished beginnt jeder Master mit einem schriftlichen Audio-Audit deines Mixes, inklusive Beckenschärfe, Low End und Mono. Mehr dazu: Black Metal Mastering und Doom & Gothic Mastering.

Mastering bei Polished gibt es ab 79 € pro Track inkl. 19 % USt., Zahlung auf Wunsch erst nach Lieferung. Audio-Audit anfragen.

Günstiger im Bundle

Hoarfell gehört zur Code Chaos Black Metal Suite. Es steckt im Complete-Bundle:

  • Black Metal Suite Complete: 69 € statt 105 € (du sparst 36 €). Enthält Frostfret, Hoarfell, Gravesaw, Rimehall, Black Metal Tone Kit, Black Metal Drum Kit.

Bundles vergleichen. Einzeln kostet Hoarfell 17 €.

Hoarfell: FAQ

Kann ich eigene Drum-MIDI-Dateien mit Hoarfell nutzen?
Ja. Hoarfell nutzt die General-MIDI-Drum-Belegung, Grooves aus deiner DAW, von einem E-Drum oder aus dem Black Metal Drum Kit spielen also ohne Umbelegen.
Ersetzt Hoarfell einen Drummer oder eine Drum-Library fürs Album?
Es ist für Demos und Vorproduktion gemacht. Für ein Release bleiben aufgenommene Drums oder eine eigene Drum-Produktion meist die bessere Wahl.
Kann der Chor Texte singen?
Nein. Er singt die Vokale Ah, Oh und Uh und funktioniert daher als Chor-Pad hinter dem Mix, nicht als Lead-Chor.
Brauche ich zusätzlich Frostfret?
Nein. Hoarfell läuft für sich allein. Die Gitarren stecken in Frostfret; beide zusammen sind Teil des Bundles Black Metal Suite Complete.
Läuft Hoarfell auf dem Mac?
Ja, auf Macs mit Apple Silicon (arm64) als VST3 und Standalone. Es gibt keinen Intel-Build und keine AU-Version, Logic Pro wird daher nicht unterstützt. Der macOS-Build ist nicht signiert und nicht notarisiert, du gibst ihn einmal unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit frei.
Gibt es eine kostenlose Testversion?
Ja. Die Hoarfell-Demo auf Gumroad ist das volle Instrument mit allen 20 Presets; sie spielt alle 45 Sekunden einen kurzen Rauschstoß.

Hoarfell gratis testen.

Die Gratis-Demo ist das komplette Plugin; sie spielt alle 45 Sekunden einen kurzen Rauschstoß. Kauf und Download laufen über Gumroad, unter Code Chaos Audio.